Auf Schuster´s Rappen durch die Biestower Feldflur

Am 11.06.2017 trafen sich gegen halb zehn am Biestower Dorfteich knapp 50 Interessierte unter anderem aus Biestow und Biestow-Ausbau, der Südstadt, dem Rostocker Umland und aus anderen Bundesländern. Historisches wurde durch unser Mitglied Peter Weber genauso vermittelt wie Anekdoten von damals. So ging es über den alten Kirchweg nach Biestow-Ausbau, wo uns Christian Paap mit Geschichten aus Biestow-Ausbau zum Nachdenken anregte und mit Kindheitserlebnissen unterhielt. Weiter über die nicht mehr existierende Schütt´sche Hofstelle ging es dann über den Kringelhof zum Ausgangspunkt der Wanderung nach drei Stunden zurück. Das Wetter hat genauso gut mitgespielt wie die Wanderer in allen Altersgruppen.

Dank an alle, die zu diesem schönen Erlebnis beigetragen haben.

Am 11.06.2017 wird in Biestow gewandert

Die diesjährige Vereinswanderung wird in diesem Jahr über den alten Kirchweg nach Biestow-Ausbau führen, über den Schütt´schen Hof und den Kringelhof. Geplant ist eine Zeitdauer von ca. 3 Stunden. Geschichten rund um Biestow und Biestower sind, wie bereits im vergangenen Jahr, kurzweilig anzuhören.

Wir treffen uns am 11.06. um 09:30 Uhr am Dorfteich in Biestow und starten von hier aus in die Umgebung.

Klaus-Peter Müller

„Die Grüne Stadt am Meer“? Der Süden von Rostock soll es nach der SPD-Aussage wohl nicht mehr sein!

… so unser ergänzender Beitrag aus der Ortsbeiratssitzung Südstadt vergangene Woche, worüber auch die Ostseezeitung in der Wochenendausgabe berichtete. Anwesende Gäste vom Netzwerk Robin, Aktive der BI Südstadt, Mitglieder unseres Vereins, der Amtsleiter vom Stadtplanungsamt Herr Müller sowie der neue Baukoordinator Herr Horn und Anwohnerinnen/ Anwohner diskutierten mit dem Ortsbeirat über den Aufstellungsbeschluss „Nobelstraße“. Neben den gewohnten Aussagen der Stadtverwaltung „Das ist doch nur der Aufstellungsbeschluss!“ oder „Ein Beirat entscheidet doch nichts!“ war Erschütterndes aus Richtung der SPD, dem  Bürgerschaftsmitglied Herrn Thoralf Sens, zu hören: Rostock braucht kein Grün – Rostock braucht Wohnungen! Etliche Zuhörer reagierten empört und lautstark. Dennoch mit einer Stimme Mehrheit folgte der Ortsbeirat Südstadt ohne Änderungen dem Aufstellungsbeschluss „Nobelstraße“. Nun müssen wir auf die Sitzung des betroffenen Ortsbeirates Biestow schauen. Wir hoffen dort sehr auf eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dem Thema und die Interessenwahrnahme im Sinne der Bürgerinnen/ Bürger sowie der Daseinsvorsorge für diese Stadt. Auch wenn Herr Thoralf Sens gegen Grünflächen in Rostock ist, wir brauchen öffentliche nutzbare Grünanlagen mit Qualität in der Hansestadt Rostock!

„Leben in Biestow e. V.“ wird erneut seine Änderungserfordernisse am 11.01.2017 um 19.00 Uhr vortragen. Achtung: Der Ortsbeirat Biestow tagt im Ährenkamp in der Seniorenresidenz der Volksolidarität.

Für den Verein Christiane Müller

Der Sender MV 1 zu Bebauungsabsichten der Hansestadt Rostock in „Groß Biestow“

Der Sender MV 1 trat an uns heran und interviewte uns zu Fragen, die sich aus dem „Gigantismus der Planungen zu Groß-Biestow“ ergeben. Nicht alle Antworten sind in dem Beitrag (siehe Link unten) enthalten, deshalb an dieser Stelle ein paar weiterführende Ergänzungen:

  • Insbesondere die vorliegende aktuelle Bevölkerungsprognose der Hansestadt Rostock wird von uns angezweifelt. Inzwischen wurden von der Stadtverwaltung gar 240.000 Einwohner ins Spiel gebracht! Da die eigene Prognose fachlich nicht hinreichend fundiert ist, kann man offenbar mal eben 10.000 Einwohner draufpacken.
  • Das Ergebnis der Arbeit des Fachgremiums „Planungs- und Gestaltungsbeirat der Hansestadt Rostock“, der am 16.09.2016 zum Wohngebiet „Nobelstraße“ tagte, wird durch die vorliegenden Absichten mehr als in Frage gestellt.
  • Die in den Leitlinien zur Stadtentwicklung beschriebene Bürgerbeteiligung (Dialogkultur und Förderung des Bürgerengagements) wird mit Füßen getreten.
  • Die Hansestadt zerstört weiter unbeirrt Natur- und Landschaftsraum, der in Biestow die Heimat geschützter Tierarten ist und entzieht den Menschen die Möglichkeit der Naherholung und des Sports in gewachsenen Landschaftsräumen, die man als Gegenpol zur Naherholung an der Ostsee ansehen kann. Der Bundestrend ist jedoch ein anderer. Hurra, es lebe immer noch der „wilde“ Osten!

Wir fordern an dieser Stelle

  • den Einsatz der Politik für den Bürger, nicht für Einzelinteressen,
  • echte Bürgerbeteiligung und Schaffung einer Satzung zur Bürgerbeteiligung,
  • keine Zerstörung von Natur und Landschaft, von Kleingartenanlagen in diesen Größenordnungen.

Hier finden Sie den Beitrag von MV 1: http://www.mv1.tv/mediathek/3025/Neuer_Stadtteil_fuer_Rostock.html

Klaus-Peter Müller

Giganthismus und Politik mit Groß-Biestow

Auf dem Leitfoto sehen Sie „Groß-Biestow“, die Absicht des Amtes für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Wirtschaft, deren oberster Chef unser Oberbürgermeister Herr Methling ist.

Anfang der 90er Jahre haben sich die Stadtgrenzen in Ost und West für die ansässigen Bewohnerinnen und Bewohner scheinbar wie im Flug von selbst erschlossen. Die attraktive Hansestadt am Meer hatte und hat noch mehr zu bieten? Da ist der Nordpol, das faszinierende Seebad Warnemünde, seine Entwicklung steht schon jahrelang im Fokus der Rostocker. Nun noch in den Restzügen wird es maximal vermarktet, da geht es im Eilverfahren an den Südpol, das dörfliche Naherholungsgebiet Biestow und den geplanten Ausgleichs- und Ersatzflächen! Wie Biestow durch diese Abkehr künftig in der Praxis aussehen wird, können Sie an den etlichen Baugebieten in der Hansestadt Rostock nach 2010 bereits deutlich ablesen! Es ist schon längst nach 12 Uhr. Sach- und Fachkompetenz müssen in der Hansestadt Rostock wieder einziehen und es ist Politik für die hier lebenden Menschen zu machen. Und das gilt für das gesamte Stadtgebiet, alles andere ist kurzsichtig und nützt nur Einzelinteressen! Dafür setzt sich der Verein „Leben in Biestow e. V.“ auch ein. Machen Sie mit und unterstützen wir uns gemeinsam bei diesem Weg. Denn die Faszination und die Anziehung unserer Stadt auf Menschen macht einzig die Ostsee und ihre einzigartige Naturausstattung aus. Bewahren und Entwickeln gehören zusammen, denn ohne Grün ist eine Stadt wie ein Mensch ohne Luft und ohne Meer wie ein Fisch ohne Wasser.

Für den Verein Christiane Müller

Kurz zur Ideenkonferenz (4. Bürgerinformationsveranstaltung)

Am 19. September fand unsere 4. Bürgerinformationsveranstaltung in der Traditionsgaststätte „Zum Bauernhaus Biestow“ dank Frau Niekrenz statt, die sich immer um das Wohl der Gäste kümmerte. Herzlichen Dank an sie, ihre Mitarbeiterinnen und unsere „Neumoderatoren“!

Neu: gemeinsam mit Anwohnerinnen/ Anwohnern haben wir eine Ideenkonferenz abgehalten. Knapp 50 Aktive diskutierten an 5 Tischen und notierten ihre Wünsche, Anregungen und Probleme. Dabei standen folgende Themen „Naherholungs- und Freizeitsportstandort Biestow“, „Natur-, Umwelt- und Klimaschutz“, „Verkehr und Mobilität“ sowie „Wohnen und Nutzungen“ auf dem Plan. Am Ende wurden von jedem Tisch aus einige zusammengefasste Gedanken geäußert, welche nun der Verein insgesamt auswerten wird. Einiges vorab: Übereinstimmende Position ist, Biestow ist als Naherholungs- und Freizeitort unter Beachtung aller Umweltbelange nachhaltig zu entwickeln. Mehr öffentliche Freianlagen werden dringend benötigt. Geh- und Radwege müssen dringend verbessert und verkehrssicher gemacht werden! Die Auswertung der Ideenkonferenz wird voraussichtlich im Dezember erfolgen. Auf unserer Webseite www.biestow-info.de werden aber sukzessive Einzelbeiträge zur Ideenkonferenz sowie zu den vorab gemachten Informationen eingestellt.

Bis demnächst. Für den Verein Christiane Müller

Unser Verein beim Stadtteilfest Südstadt / Biestow am 10.09.2016

Bei Sonnenschein fand am Samstag das Stadtteilfest Südstadt-Biestow zwischen Kringelgraben und Tychsenstraße statt. Der Verein hat sich erstmals öffentlich mit einem Stand für „Leben in Biestow“ präsentiert. Besucher aller Altersgruppen konnten Interessantes und vielleicht auch für sich Neues über Biestow erfahren. Dazu bot das Quiz mit Fragen über Getreide, Tiere und Obstbäume eine lohnenswerte Gelegenheit. In einer mecklenburgischen Tracht informierten unsere Vorstandsmitglieder Gabriele und Peter zu den Vereinszielen sowie über das 1. Projekt „Webcam am Weißstorchennest in Biestow“. flyer-2016-08-31

Besondere Aufmerksamkeit galt dem Ponyreiten für Kinder aus dem Hause Diestel-Harms nebst einer kurzen Reitdarbietung. Kleine Mädchen und Jungen waren schnell für einen kleinen Ausritt im einmaligen Trubel des Kringelgrabenparkes zu haben.

Die Spendenläufe wurden ab 13:30 Uhr durchgeführt, wobei die 5-km-Strecke am Dorfteich entlang führte. Hier konnten sich die Läufer an einer Wasserstation erfrischen. Vereinsmitglieder unterstützten hier und als Aktive bei den Läufen und kamen dem Motto des diesjährigen Stadtteilfestes „Wir Südstädter und Biestower bewegen was und uns“ nach. Mal sehen, ob wir den oft geäußerten Wunsch, das Fest wieder einmal in Biestow auszurichten, realisieren können.

Im Rahmen der durchgeführten Spendenläufe des Veranstalters kamen unserem Verein für unser Webcamprojekt 72,50 EUR zugute – ein Anfang für die Finanzierung des Projektes ist damit gemacht! Unser besonderer Dank gilt den Sponsoren sowie allen Läufern, egal ob große oder kleine Runde.

Wir danken den Vereinsmitgliedern, Unterstützern und Gästen am Stand für ihr Mitmachen und Dabeisein, insbesondere dem Landkreis Rostock für die Leihgabe der mecklenburgischen Tracht, dem ESV Lok für die Organisation und Durchführung der Spendenläufe, dem Bauernhaus für die Wasserstation und zuletzt dem Stadtteilbegegnungszentrum als Veranstalter des Festes.

Für den Verein Christiane Müller